Die Geschichte des Tabaks

Ob geraucht, gekaut, geschnupft oder als Tee – der Tabak begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden.

Die Tabakpflanze (Nicotiana) wurde von den Ureinwohnern Mittel- und Nordamerikas bereits vor über 5000 Jahren für kultische Zwecke eingesetzt. Christoph Kolumbus brachte die ersten Tabakblätter und später auch  ganze Tabakpflanzen von seinen Reisen mit nach Spanien. Am spanischen und portugiesischen Hof wurde der Tabak zunächst nur als Zierpflanze genutzt. Der Franzose Jean Nicot nutzte die Tabakpflanze im 16. Jahrhundert als Heilmittel und setzte sie gegen Migräne und Kopfschmerzen ein.  Zu seinen Ehren verlieh man der Pflanze schließlich den botanischen Namen „Nicotiana Tabacum“.

Als Genussmittel war das Schnupfen, Rauchen oder Kauen von Tabak jedoch lange Zeit verpönt und wurde teilweise sogar mit dem Tod bestraft. Immer wieder wurden Verbote (Prohibition), strikte Kontrollen und drastische Strafen (bis zur Todesstrafe) für Handel und Genuss von Tabak ausgesprochen. Dennoch konnten im Endeffekt weder der illegale Anbau, noch der Import, Handel oder Konsum von Tabak wesentlich eingeschränkt werden. Frankreich und Spanien führten im 17. Jahrhundert eine Tabaksteuer ein, ein Beispiel, dem bald viele andere Staaten folgten. Auch bildeten sich in vielen Ländern Tabakmonopole.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde in den USA die erste Zigarettenmaschine patentiert. Mit der industrialisierten, maschinellen Herstellung von Zigaretten wurde Rauchen für alle Bevölkerungsschichten erschwinglich. Heute ist allgemein bekannt, dass der Konsum von Tabakprodukten mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist.

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Veronique Dautriche, Finance Manager Österreich